Category: Hardware

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Nokia N900 nach einer Woche

Der erste Eindruck war wie erwartet umwerfend. Alles was man braucht funktioniert wie es soll und die Einstellungsmöglichkeiten sind so wie man es eigentlich nur vom Desktop her kennt. Nach einigen Tagen findet man immer noch neue Features die man schon fast vermisst hat. So hat man nach ein paar Tagen OpenSSH, Mobile Firefox und diverse Widgets installiert und gleicht seine EMails per IMAP ab während man per XMPP im Facebook Chat, per ICQ und im IRC über WLAN online ist. Also nach ein paar Tagen hat man kein Handy mehr sondern ein mobiles Netbook das auch mal eben telefonieren und SMS schicken kann.

Nachteile? Auf 2 Wochen Standby kommt man nicht aber mit etwas Zurückhaltung immerhin auf 3 bis 4 Tage und man sollte am Anfang einiges an Zeit einplanen um sich mit dem neuen Spielzeug anzufreunden - aber gerade das macht doch Geeks am meisten Spaß!

Kleinigkeiten gibt es natürlich immer die nicht ganz optimal funktionieren aber wenn man es realistisch betrachtet hat das Betriebssystem Maemo dort Fehler wo andere nicht einmal Features haben.

Die störenden Kleinigkeiten sind bisher folgende:

Dafür gibt es umso mehr positives:

Das Fazit nach einer Woche fällt somit eindeutig positiv aus. Mit dem Nokia N900 und Maemo 5 hat man als Geek wirklich den perfekten Begleiter.

Personal, Hardware : Read more : comments (2) : 16.02.2010 10:29

FreeBSD VServer bei itac.at

Es ist garnicht so einfach einen günstigen VServer mit FreeBSD zu finden der halbwegs dem entsprich was man sich als professioneller Anwender erwartet. Nachdem ich schon seit Jahren mit iTAC.at zusammenarbeite und er gerade ein neues VServer Produkt anbietet (noch nicht auf der Homepage gelistet aber EMail Anfrage genügt) ist nun der richtige Zeitpunkt für mich gekommen mir einen VServer anzuschaffen.

Die Hardware ist ein recht potenter AMD Phenom II X4 945 (Quadcore 3Ghz) mit VMWare ESX und VMWare Infrastructure + VMWare vSphere. Man bekommt sogar direkten Web Zugriff auf VMWare Infrastructure und hat somit auch Konsolenzugriff und kann damit seine eigene virtuelle Maschine von Anfang an selbst partitionieren und von CD aufsetzen. Damit steht einem natürlich auch völlig frei welches Betriebssystem man laufen lässt. Explizit angeboten wird neben einigen Linux Distributionen auch FreeBSD aber ich weiß, dass er einige Kunden mit OpenBSD hat und NetBSD ist sicherlich auch möglich.

Preise beginnen bei € 9,90 und man kann sich selbst zusammenstellen wie viel RAM, HDD, statische IP Adressen usw. man möchte. Die Performance ist ziemlich gut und soweit läuft alles problemlos und stabil - VMWare eben.

Installiert habe ich FreeBSD 7.2 i386 bin dann aber gleich per binary upgrade auf FreeBSD 8.0-RC2 und hab dann noch emulators/open-vm-tools-nox11 installiert und kern.hz auf 100 reduziert. Damit lässt sich arbeiten!

FreeBSD, Hardware : Read more : comments (1) : 04.11.2009 09:49

Rockbox on iPod Nano2G

Rockbox on iPod Nano2G

Es hat 3 Jahre gedauert bis es möglich war Code auf dem iPod Nano 2G auszuführen aber dann ging alles ganz schnell und nur 3 Monate später läuft Rockbox stabil auf der Hardware.

Für alle die einen OpenSource MP3/OGG/FLAC Player haben wollen gibt es damit nun etwas mehr Auswahl. Man kann den Nano 2G zwar nicht mehr kaufen aber auf eBay um etwa 60 Euro (8GB) ersteigern. Außerdem arbeiten die linux4nano Entwickler auch daran Rockbox auf den neueren iPod Generationen zum Laufen zu bekommen.

Nachdem ich schon vor ein paar Wochen einen Nano 2G ersteigert habe konnte ich es kaum noch erwarten bis es endlich funktioniert. Mein Mädl hat aber auch schon Interesse daran also erst mal schauen wie lange er noch mir gehört ;o)

Hardware, Rockbox : Read more : comments (0) : 14.10.2009 17:35

Club3k.net mit neuer Infrastruktur

Wir haben den Schritt gewagt und werden nun professionell. Seit Donnerstag laufen wir zum ersten mal auf angemieteter Hardware inklusive Business Support. Außer einem mehrstündigen Ausfall solltet ihr nichts davon bemerkt haben und in Zukunft müsste unsere Verfügbarkeit deutlich zunehmen.

Das schöne daran ist, dass ich in Zukunft jegliche Schuld bei einem Hardwaredefekt von mir weisen kann. Egal was es ist, es ist nicht mein Problem solange die Hardware nicht ordnungsmäßig läuft.

Club3k, Hardware : Read more : comments (0) : 08.03.2009 21:53

Club3k Geschichte

Nachdem es nur mehr sehr wenige Leute gibt die Club3k über die gesamte Zeit gekannt haben und so gut wie keinen mehr der auch die Geschichten hinter den Kulissen kennt möchte ich, dass dieses Wissen nicht ganz verloren geht. Deshalb versuche ich einige Gedanken die Club3k betreffen zusammenzufassen. Wenn ein Administrator aus dem Nähkästchen plaudert sozusagen.

Die Entstehung

Es sind nur mehr wenige denen der Begriff Netonline oder in der korrekten schreibweise //etonline noch etwas sagt. Die plötzliche Schließung von Netonline im Frühjahr 2003 hat einige hundert vorwiegend Salzburger Stammchatter hinterlassen die sich nicht damit abfinden konnten. Einige davon haben es wohl geschafft in Andi den richtigen Nerv zu treffen und so hat er sich eines Tages bei mir gemeldet und mich gefragt was ich davon halte einen Nachfolger für Netonline aufzubauen. Meine Antwort könnt ihr euch wohl vorstellen und so sind wir dann zusammen mit Martin der sich um die Technik gekümmert hat im September 2003 pünktlich zu Schulbeginn mit Club3k online gegangen.

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Die Software ist der Schlüssel

Begonnen haben wir 2003 mit einer Community auf Basis meines selbst entwickelten PHP Frameworks und der NEngine von Andi als Chat die er speziell für Netonline geschrieben hat. Nach etwa einem Jahr hat Andi sich die Zeit genommen und im Winter 2004 die Community komplett neu mit Helma programmiert und dabei auch gleich die Galleries deutlich verbessert. Im darauffolgenden Jahr sind dann auch die Events sowie Top or Flop durch Community Updates hinzugekommen. Seit Anfang 2006 haben wir auch einen selbst entwickelten Quizbot laufen und seit Anfang 2008 gibt es sogar einen eigenen Chatclient.

Der schwierige Weg an die Spitze

Aus der Not geboren, ohne konkretes Ziel aber mit komplett selbst entwickelter Software. Das sind keine guten Zutaten für eine erfolgreiche Zukunft aber die Community war damals im Vergleich zu anderen durch ihre Galleries und die User etwas besonderes und die Lungauer Chatter haben uns nicht im Stich gelassen. So ist Club3k stetig gewachsen und das teilweise weit schneller als uns lieb war denn angefangen haben wir auf einem alten Athlon 1800+. Der war allerdings nach einem Jahr bereits völlig überlastet und so blieb uns im Frühjahr 2006 nichts anderes übrig als einen Dual Xeon 3Ghz zu kaufen der nach damaligen Schätzungen ziemlich überdimensioniert war. Wir hatten allerdings bereits nach einem halben Jahr fortwährende Stabilitätsprobleme da die Datenbank dermaßen überlastet war, dass wir sogar gezwungen waren mehrere Millionen alter Gästebucheinträge zu löschen um nur irgendwie den Winter zu überstehen. Im Frühling darauf folgte dann ein Core2Duo 2.4Ghz als neuer Datenbankserver der seitdem ununterbrochen läuft und seinen Dienst verrichtet. Damit stand dem weiteren Wachstum nichts mehr im Weg und das kam dann auch denn der Herbst 2007 war eine wirkliche Bewährungsprobe für die gesamte Software und Hardware und auch gleichzeitig der Höhepunkt des Wachstums. So haben wir es innerhalb von etwas mehr als 4 Jahren auf ziemlich genau 68.000 registrierte User und 950.000 Bilder geschafft.

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Die Probleme

Eine kleine Community benötigt so gut wie keinen Support. Natürlich hat mal hier und da jemand technische Probleme, Unklarheiten oder er will nur etwas wissen aber das kann man als Administrator bequem nebenher erledigen. Sobald eine Community aber eine gewisse Größe überschreitet ist man plötzlich nur mehr mit Support beschäftigt. User wollen gelöscht werden, beschweren sich über andere User, beschweren sich über Gott und die Welt, fragen sich was eindeutige Fehlermeldungen bedeuten könnten oder glauben plötzlich auch noch, dass du ihre Windows Probleme lösen könntest und so verschwendest du als Programmierer jeden Tag erstmal Zeit mit Usersupport anstatt zu programmieren. Nachdem unsere User vorwiegend aus dem Lungau kommen und dort inzwischen so ziemlich jeder zwischen 8 und 20 Jahren einen Account bei uns hat erwischt man auch irgendwann unweigerlich den Bodensatz der Gesellschaft. User die nur Unfug anstellen und glauben im Internet anonym zu sein. Die stören permanent im Chat, faken und beleidigen andere User, gehen ihren rechtsradikalen Neigungen nach oder drohen einem mit DDoS Angriffen. Soetwas kostet uns nicht nur unheimlich viel Zeit sondern ist in Härtefällen auch äußerst unangenehm für alle anderen User. Diese Probleme hat leider jede Community ab einer bestimmten Größe und man kann dem nur bedingt entgegenwirken. Wie jede Community die stark wächst braucht man von Zeit zu Zeit neue und oft auch mehr Hardware die natürlich Geld kostet. Ohne konkreten Businessplan oder potente Geldgeber stößt man da schnell an seine Grenzen und da Club3k nie einen Businessplan hatte war es immer schwer neue Hardware aufzutreiben. Natürlich haben wir es immer irgendwie geschafft aber das Resultat sind natürlich Monate in denen mal wieder die Community sehr langsam oder garnicht erreichbar ist und man kann leider nichts dagegen machen. Mit etwas mehr Geld könnte man sich ordentliche Server zur richtigen Zeit leisten und könnte viele der Ausfälle von vorne herein vermeiden.

Die "neue" Community

Als Club3k im Jahr 2004 entstanden ist gab es noch sehr wenig Konkurrenz aber das hat sich in den folgenden Jahren mit dem Web 2.0 Boom geändert als StudiVZ, Facebook, Flickr und MySpace aufkamen. Dem hat man mit 2 Programmierern natürlich nicht viel entgegenzusetzen aber wir haben trotzdem damit begonnen eine neue Community und eine neue Chatengine zu planen. Da wir aber nur unsere Freizeit opfern können dauert alles viel zu lange und bis die neue Community fertig ist kann man sie bereits fast wieder als alt bezeichnen. Das frustriert natürlich und es zeigt einem, dass man zu klein ist und "ein bischen innovativ" ist einfach nicht genug.

Das Ende

Nach über 4 Jahren Club3k ist es für uns alle eine schwere Entscheidung gewesen. Immerhin haben wir alle viel Zeit, Geld und Arbeit in dieses Projekt gesteckt. Auch wenn davon nicht viel übrig bleiben wird so sind es doch viele Freundschaften und Erfahrungen die wir alle davon mitnehmen können. So bleibt uns nur der Dank an alle treuen User. Danke, dass ihr Club3k zu dem gemacht habt was es heute ist und danke auch an alle im Team die ihre Zeit geopfert haben und der Letzte macht das Licht aus.

Helma, Club3k : Read more : comments (42) : 13.01.2009 09:10

PSP the BlueLife Style

PSP

So die erste Hürde ist genommen. Eigentlich wollte ich es heute noch nicht machen aber nachdem mir gerade egal war ob ich meine 4 Tage alte PSP bricke oder nicht hab ich es einfach riskiert. Damit läuft auf meiner PSP jetzt eine Custom Firmware mit der man eigene Software ausführen kann. Als nächstes werd ich eine Java Virtual Machine drauf installieren damit ich ordentlich damit spielen kann wie ICH mir das vorstelle :o)

UPDATE: Ich hab meine PSP Slim&Light TA-088 v1 vorige Woche bei Amazon bestellt und wenn ihr eure PSP auch mit custom Firmware betreiben wollt dann beeilt euch denn ab den v3 Modellen wird es deutlich schwerer.

Hardware : Read more : comments (1) : 07.08.2008 17:45

Stromsparender FreeBSD 1GBit Router

Vor 10 Monaten hab ich mit den ersten Vorbereitungen für diesen Router begonnen und in dieser Zeit viel über Effizienz, Stromsparen und Undervolting gelernt. Hier die kompakte Zusammenfassung für alle die ein ähnliches Vorhaben planen.

Anforderungen

Die Vorgaben sind für 2008 wohl relativ leicht nachvollziehbar. Ich brauch einen Router der wirklich 1GBit routen kann, mindestens 4x 1GBit Netzwerke bedient, möglichst wenig Strom verbraucht (weniger als 35W im Idle) und unter einem BSD läuft. Der Preis spielt natürlich auch eine Rolle aber bei den heutigen Hardwarepreisen war mir der Stromsparaspekt wichtiger.

Stromsparende Hardwareauswahl

Mit herkömmlicher x86 Hardware 1GBit zu routen ist wie ich bereits mit Benchmarks ermittelt habe (GBit Routing with BSD - Part1, Part2, Part3) kein großes Problem vorausgesetzt man verwendet ordentliche Netzwerkkarten. Nachdem ich mindestens 4 Netze haben will fällt die Wahl eindeutig auf eine Intel PRO/1000 PT Quad Server Karte denn Alternativen gibt es eigentlich keine.

Wenn es um die Motherboardauswahl für ein stromsparendes System geht führt momentan nichts an einem nForce 630a Chipsatz vorbei. Bei den Netzteilen geht der Trend in letzter Zeit immer mehr in Richtung Effizienz und 80Plus was es in Zukunft einfacher machen sollte ein gutes Netzteil zu finden. Derzeit hat man noch nicht viele Möglichkeiten aber ich hatte noch eine PicoPSU übrig und ein relativ gutes 65W Morex Steckernetzteil also habe ich die verwendet. Wenn man aber ein effizientes Netzteil sucht dann gibt es bei 80Plus eine Liste aller 80Plus zertifizierten Netzteile. Außerdem helfen einem die User im Meisterkühler.de Forum gerne mit Rat und Tat weiter.

Undervolting

Eine gute Hardwareauswahl ist enorm wichtig, denn wenn man einen High-End Chipsatz oder eine zusätzliche Grafikkarte verwendet dann verbraucht das schnell einige 10 bis 100W mehr als notwendig. Das selbe gilt für alle die noch einen Pentium 4 irgendwo herumliegen haben - lasst ihn liegen! Mit so einem System ist es sinnlos zu versuchen noch 5W durch Undervolting einzusparen wenn man durch einfachere Maßnahmen 100W sparen kann.

Wenn man aber alles richtig gemacht hat und jetzt noch das letzte überflüssige Watt einsparen will dann kann man die Kernspannung der CPU reduzieren. Das ist prinzipiell gefährlich denn es kann zu Hardwareschäden führen aber die Gefahr ist bei richtiger Handhabung gering und führt maximal zu einem einfrieren des Systems.

Das ist die Theorie denn für Linux und Windows gibt es zwar einige solcher Tools aber leider bis dahin kein einziges unter BSD. Zum Glück habe ich einen Arbeitskollegen der aus unzufriedenheit mit einem der Linux undervolting Tools selbst ein solches Projekt namens cpupowerd gestartet hat. Das war die perfekte Gelegenheit für mich diesem Tool FreeBSD Unterstützung beizubringen denn wie oft hat man schon die Gelegenheit so direkten Kontakt mit dem Author zu haben? Das Resultat war ein Patch für cpupowerd 0.1.2 der FreeBSD 6.x und 7.x support für AMD K8 CPUs hinzufügt. Nachzulesen in Undervolting mit cpupowerd und cpupowerd FreeBSD Patch.

Nachdem ich außerdem noch faul bin gibts auch einen FreeBSD Port zum testen. (sollte mit cpupowerd 0.2.0 auch im FreeBSD ports tree landen)

Ergebnis

Es war einiges an Arbeit die für mich perfekte Lösung zu finden und dann auch umzusetzen aber das Resultat überzeugt. 31W im Idle und ca 50W unter Volllast für einen 5x 1GBit Router bekommt man auch mit Mobile Hardware kaum hin. Die 2 Wochen Arbeit um dem cpupowerd FreeBSD Support beizubringen haben sich auch gelohnt denn das Undervolting spart im Idle ca 5W und unter Volllast 9W.

Pictures

img/server/r3/r3.jpgimg/server/r3/r3_inside.jpg

FreeBSD, Hardware : Read more : comments (0) : 31.07.2008 12:15

R3.bluelife.at

Ganz unerwartet standen heute zu Mittag 2 Pakete vor mir - voll mit bereits vor Wochen bestellter Hardware für meinen zukünftigen Router. Wie ihr mich kennt kaufe ich natürlich keine 25 Euro SoHo Router sondern echtes Männerspielzeug.

Die Hardware habe ich basierend auf meinen Erfahrungen bei den 1GBit Routing Benchmarks ausgesucht und mich ein wenig von meinem Arbeitskollegen beeinflussen lassen der sich mit Stromspar PCs beschäftigt.

Er hat selbst erst vor einigen Monaten einen Desktop PC mit einem Idleverbrauch von 17W zusammengebaut und arbeitet momentan auch an einem Tool für einfaches und stabiles Undervolting. Natürlich hab ich ihn schon dazu überredet es auch FreeBSD kompatibel zu gestalten und mich als Betatester angeboten. Mehr dazu in den nächsten Wochen mit einem Prototypen - aber nun zurück zum eigentlichen Thema.

Einen stromsparenden Router zu bauen der 1GBit routen kann ist mit der richtigen Hardware kein großes Problem. Wichtig ist dabei die Größe des L1/L2 Cache der CPU und die Verwendung guter Netzwerkkarten. Dabei habe ich mich bewusst für die Sempron64 CPUs entschieden denn man kann beim Routing fast immer nur einen Kern vernünftig auslasten und der L1 und L2 Cache sind beim LE-1300 ebenfalls 64KB bzw 512KB also identisch zu den Athlon64 X2 Modellen. Bei den Netzwerkkarten war die Wahl einfach denn man kommt dabei unweigerlich zu Intel PRO/1000 PT Server Karten wo sich nur mehr die Frage stellt wie viele Ports man braucht. Als Netzteil kommt ein 110W Tischnetzteil samt PicoPSU zum Einsatz - nicht billig aber dem Stromverbrauch zuliebe. Standesgemäß verbaut man dann alles in ein 3HE 19" Gehäuse damit man alle PCI und PCIe Slots verwenden kann und fertig ist das Männerspielzeug.

Pictures

img/server/r3/r3.jpgimg/server/r3/r3_inside.jpg

FreeBSD, Hardware : Read more : comments (0) : 19.04.2008 18:15

GBit Routing with BSD [Part3]

So nun alles zurück zum Anfang und diesmal mit richtiger Hardware. Bei diesen Tests ist der Ablauf identisch aber diesmal werden beim Routing 2 Intel PRO/1000 PT Server Netzwerkkarten am PCI Express Bus verwendet. Die Auswirkungen auf den Durchsatz sind ordentlich aber viel erfreulicher ist die bei weitem geringere CPU Last.

Aus den Benchmarks habe ich wieder einiges gelernt:

Hardware

AMD Athlon64 3200+ 1GB DDR PC3200 Elitegroup ECS-nForce4-A939

em0: Intel(R) PRO/1000 PT Server Adapter (PCI-Express) em1: Intel(R) PRO/1000 PT Server Adapter (PCI-Express)

netperf (MBit/sec)iperf (MBit/sec)CPU usage
 em0 > em1em1 > em0em0 > em1em1 > em0 
OSforw.pfforw.pfforw.pfforw.pfforw.pf
FreeBSD 7.0 BETA2 AMD6494194092793394694693794130%60%
Linux 2.6.21.5 i686758-734-946-936-??
NetBSD 4.0 RC3 i386602574597573903792888763100%100%
OpenBSD 4.2 i38692792490389894694693693640%55%
OpenBSD 4.2 AMD6492892490389194694693793640%55%

Mehr davon ...

NetBSD tech-net: Gigabit "benchmark"

FreeBSD, Hardware : Read more : comments (3) : 26.11.2007 19:44

GBit Routing with BSD [Part2]

Nachdem ich inzwischen das OpenBSD Kernel-Panic-Syndrom aufklären konnte (böse alte Festplatte) habe ich auch ein paar Linux und NetBSD Durchläufe gemacht und die Tests um iperf erweitert.

Netperf ist zwar ein tolles Tool aber läuft scheinbar bei OpenBSD 4.2 AMD64 auf ein interessantes Problem auf. OpenBSD AMD64 bremst dabei jede TCP Verbindung auf ca 180MBit ein. Da netperf nur genau einen TCP Socket aufbaut und dort so schnell wie möglich Daten draufpackt fällts das deutlich auf. In der Gegenrichtung ist hingegen alles okay … 710MBit!? Deshalb habe ich anschließend alle Tests mit iperf und 3 TCP Sockets wiederholt um meine Vermutung zu untermauern.

Aus den Benchmarks habe ich interessante Dinge gelernt:

Hardware

AMD Athlon64 3200+ 1GB DDR PC3200 Elitegroup ECS-nForce4-A939

nfe0: NVIDIA nForce4 CK804 MCP9 Networking Adapter (onboard) re0: Realtek RTL8110SB (PCI 32Bit, 33Mhz)

Benchmarks

 netperf iperf
OSnfe0 > re0re0 > nfe0nfe0 > re0re0 > nfe0
FreeBSD 7.0 BETA3 i386783-643-
FreeBSD 7.0 BETA2 AMD64782738646635
OpenBSD 4.2 i386576661564626
OpenBSD 4.2 AMD64180710602621
Linux 2.6.21.5 i686687730605628
Linux 2.6.23.8-cfs-v24 i686661740591633
FreeBSD 6.2 i386657-651-
NetBSD 4.0 RC3 i386614655597602

FreeBSD, Hardware : Read more : comments (0) : 20.11.2007 14:33